Gottlieb Kurfiss

Gottlieb Kurfiss gehört zu den wichtigsten Vertretern der gegenständlichen Malerei in der Schweiz, die sich an den «Grossen» – Matisse, Cézanne, Picasso – orientieren.

Geboren 1925 in Zürich, wo er die Schulen besuchte und eine Fotografenausbildung machte, konnte er nach dem Krieg dank dem eidgenössischen Kunststipendium in Paris die Académie de la Grande Chaumière besuchen.

Seither lebt er in Zürich, ist häufig auf Reisen in fast allen Ländern Europas, in Marokko und Argentinien und hält sich regelmässig in Paris auf. Kurfiss ist Maler des Alltäglichen, die immer wiederkehrenden Motive findet er in seiner unmittelbaren Umgebung und auf seinen Reisen: Haus- und Küchengeräte, Geschirr und Lebensmittel, Blumen, das Meer, Schiffe und Häfen, vom Beton gezeichnete Stadtansichten der Banlieues von Zürich und Paris. Je einfacher das Bildthema, desto wichtiger aber die Beziehung zwischen Farbe und Form, Kolorit und Bildaufbau. Dieses Zusammenspiel macht die Malerei von Gottlieb Kurfiss unverwechselbar.

Werdegang

Gottlieb Kurfiss beginnt nach einer dreiwöchigen Fotografenlehre bei seiner Schwester Nelly Kurfiss mit ersten Malversuchen.
1947 eidgenössisches Kunststipendium. Erstes Atelier in Zürich.
1948 Kurse an der Académie de la Grande Chaumière in Paris.
Bis 1970 hält er sich wiederholt in Paris auf.
1960 wird er in die GSMBA aufgenommen, aus der er 1979 aus- und 1998 wieder eintritt.
1964 erwirbt er ein eigenes Haus an der Südstrasse, wo er bis heute lebt und arbeitet.
1986 erhält Kurfiss die Ehrengabe des Kantons Zürich für sein «eigenwilliges malerisches Schaffen».

Einzelausstellungen (Auswahl)

2009 Galerie Susanna Rüegg, Zürich

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